Holz ist ein Naturprodukt Farbunterschiede sind kein Qualitätsmangel. Sie entstehen durch verschiedene Holzfeuchte, Holzarten und Strukturen.
Bei HOLZSTER entstehen weiterhin bei jedem Veredelungsprozess unterschiedliche Farb- und Kontrasttöne. Da jedes Holzstück ein Naturprodukt und individuellen Eigenschaften unterliegt, werden immer Farb- und Kontrastabweichungen auch bei dem Ergebnis des Veredelungsprozess entstehen. Jeder Veredelungsprozess ist individuell und wird dem Holzstück bestmöglich angepasst. So kann es sein, dass durch Holzmerkmale wie Äste, Risse etc. unterschiedliche Sättigungsgrade des Laserergebnis auf dem gleichen Holzwerk Farb- und Kontrastunterschiede aufweist. Diese sind ebenso kein Reklamationsgrund. Sich für einen Naturprodukt zu entscheiden bringt mit sich stetig einzigartige Ergebnisse zu erwarten. Diese Eigenschaften des Holzes unterstreichen den Charme und die Individualität. So kann es sein, dass bei der gleichen Holzbohle/Holzstück jeder cm² etwas abweicht. Kein Ergebnis gleicht dem anderen.


Seine naturgegeben Eigenschaften, Abweichungen und Merkmale sind
daher stets zu beachten. Insbesondere hat der Käufer seine biologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften beim Kauf und der Verwendung zu berücksichtigen. Die Bandbreite von natürlichen Farb-, Struktur- und sonstigen Unterschieden innerhalb einer Holzart stellt keinerlei Reklamations- oder Haftungsgrund dar. Holzfehler sowie eventuelle Formveränderungen sind naturbedingt und geben keinen Grund zur Reklamation. Holz kann Risse bilden, kann harzen, kann sich verfärben und trockene Äste können ausfallen. Auch diese Gründe geben keinen Anlass zur Reklamation. Durch extreme Witterungseinflüsse, insbesondere nach langen Wärmeperioden, können sich im Holz auffällige Trockenrisse bilden. Diese Risse haben keinen Einfluss auf die Festigkeit und Belastbarkeit des Holzes. Ebenso können sich durch Änderungen der Holzfeuchte geringfügige Veränderungen in der Maßhaltigkeit der Hölzer ergeben. Alle diese Auswirkungen sind unbeeinflussbare Eigenschaften des Werkstoffes Holz und können daher keinen Reklamationsgrund darstellen.


Holzmerkmale
Als typische Holzmerkmale werden alle Eigenschaften bezeichnet, die die individuelle Gestalt von Holz beschreiben. Sie bilden sich während des natürlichen Holzwachstums. Die meisten Merkmale sind baumartenspezifisch, andere können durch die Umwelt geschaffen oder beeinflusst werden. Trotz sorgfältigster Materialauswahl und modernster Fertigungsmethoden müssen bei Holz die dargestellten Besonderheiten, die in der Praxis immer wieder zu beobachten sind, akzeptiert werden. Diese Merkmale sind unbeeinflussbare Eigenschaften des Werkstoffes Holz, sie können nicht reklamiert werden.

Wuchs, Farbe, Struktur und Maserung sind bei jedem Baum einzigartig. Abweichungen sind holzbedingt und stellen keinen Reklamationsgrund dar. Ein minimales Wachsen, Schwinden oder Verziehen ist auch beim Endprodukt möglich!

Die naturgegebenen Eigenschaften, Unterschiede und Merkmale sind daher stets zu beachten. Insbesondere sind die biologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften bei der Verwendung zu berücksichtigen. Die Bandbreite natürlicher Farb-, Struktur-,  und sonstiger Unterschiede innerhalb einer Holzart gehört zu den natürlichen Eigenschaften des Naturproduktes Holz und stellt keinen Reklamations- und Haftungsgrund dar.

Farbunterschiede sind kein Qualitätsmangel. Sie entstehen durch verschiedene Holzfeuchte, Holzarten, Holzstrukturen, Standort der Herkunft und wachstumsbedingten Einflüssen. Diese Farbunterschiede können sich durch verschiedene Witterungseinflüsse (Sonne, Regen) nach einiger Zeit wieder ausgleichen.

Risse und Verwerfungen des Holzes sind vom Produzenten und Händler wenig zu beeinflussen, da diese ein natürlicher Prozess des Holzes sind und sich nicht vermeiden lassen. Auch durch sorgfältigste Rohholzauswahl lässt sich dieser Effekt nicht verhindern. Trockenrisse sind grundsätzlich zulässig, da die statischen Eigenschaften und die Haltbarkeit von Holz nicht negativ beeinflusst werden. Länge, Tiefe und Breite dieser Trockenrisse unterliegen keinerlei Beschränkungen! Leichte Krümmungen und Verdrehungen sind ebenfalls zulässig.

Trockenrisse
Trockenrisse entstehen durch den Verlust von Flüssigkeit aus feuchtem Material, das an Volumen verliert und schrumpft. Dieses Phänomen tritt zum Beispiel beim Austrocknen von Holz, insbesondere bei Rundhölzern (Palisaden) auf. Die Trockenrisse beeinflussen nicht die Stabilität des Holzes und können sich je nach Witterung fast vollständig wieder schließen.
Schrumpfen
Eine typische Holzeigenschaft ist die Volumenveränderung durch
Feuchtigkeitsaufnahme bzw. durch Trocknung. Je nach Holzfeuchte können die einzelnen Bauteile unterschiedlich stark schrumpfen. Ein nachträgliches Arbeiten des Holzes ist möglich.
Harzaustritte
Das Auftreten von Harz an der Oberfläche des Holzes ist unschön, aber völlig normal und unvermeidbar. Dieses kann auch Monate nach der
Verarbeitung noch auftreten. Hierbei handelt es sich allerdings um keinen Mangel, sondern um eine typische Materialeigenschaft. Störende Harzflecken lassen sich im Nutzungsbereich leicht mit einem
nicht aggressiven Lösungsmittel entfernen.
Äste
Äste gehören zum Erscheinungsbild des Holzes und variieren in ihrer Anzahl sowie ihrer Maserung im Holz. Trotz sorgfältiger Qualitätskontrolle
können gelegentlich ausfallende Äste, z.B. infolge trockenen Wetters, leider nie ganz vermieden werden und stellen keine Qualitätsminderung dar.
Markröhre
Die Markröhre ist die zentrale Röhre im Baumstamm innerhalb des ersten Jahrrings. Sie weicht durch die dunklere Farbe sowie ihre Struktur vom umgebenden Holz ab. Bei der Verarbeitung des Holzes kann diese ganz oder teilweise sichtbar werden. Dieses Merkmal gehört zum natürlichen edelem Erscheinungsbild des Holzes.
Raue Stellen
Unser Ziel bei der Verarbeitung des Holzes ist stets ein einwandfreies Produkt. Dennoch kann es beim Hobeln entgegen der Bearbeitungsrichtung oder im Astbereich trotz Sorgfalt zu rauen Stellen kommen. Die raue
Stellen möglich.
Schimmel / Stockflecken
Trotz Imprägnation können sich in den Sommermonaten rasch Schimmelpilze bilden, wenn das feuchte Holz nicht ausreichend belüftet wird. Schimmelpilze befallen in der Regel lediglich die Oberfläche des Holzes. Sie sind nicht holzzerstörend, beeinträchtigen nicht die Stabilität des Holzes und sind nicht gesundheitsgefährdend. Diese optische Beeinträchtigung lässt sich nicht vermeiden und kann einfach mit einem nassen Schwamm oder einer Wurzelbürste entfernt werden. Schimmelpilze, die sich dunkel verfärbt haben, werden als „Stockflecken“ bezeichnet. Diese lassen sich durch Abwaschen häufig nicht vollständig entfernen, können aber durch Abschleifen beseitigt werden.
Farbspiel
Holz ist kein Kunststoff. Durch die individuelle Form, Farbe sowie Maserung entsteht nach der Verarbeitung ein natürliches Farbspiel des Holzes. Aufgrund der unterschiedlichen Dichte des Holzes nicht
gleichmäßig aufgenommen werden, entsteht eine unterschiedliche Farbintensität, die sich in der Regel durch Verwitterung nach einiger Zeit
angleicht.

Folgende Eigenschaften von Massivholz sollten Ihnen bekannt sein

Holz ist ein Naturprodukt, welches durch seine hygroskopischen Eigenschaften Wasser aufnehmen oder abgeben kann. Durch diesen Vorgang beginnt Holz zu arbeiten.
Die Lagerung in feuchten Räumen wie Kellern oder die Aufstellung in frisch renovierten Räumen begünstigt diesen Vorgang und führt zum Aufquellen des Holzes.
Bei sehr trockener Umgebung wird Wasser abgegeben und das Holz schrumpft. Starke Wärmequellen wie Kamine oder Heizungen trocknen das Holz zusätzlich aus.
Dieses Arbeiten des Holzes ist naturbedingt und kann zu Maßveränderungen führen. Trotz sorgfältiger Qualitätssortierung können durch nicht sichtbare Verwachsungen und einem unterschiedlichen Masserungsverlauf Spannungen auftreten, die ein Verziehen der Möbeloberflächen bewirken.
Bekommen Massivholzmöbel nur einseitig Feuchtigkeit oder Wärme, dies kann auch während des Transportes auftreten, so hat dies zur Folge, dass die Teile schüsseln. Sie werden also hohl oder bauchig. Um dieses Schüsseln wieder rückgängig zu machen, stellen Sie hohle Seiten einige Tage gegeneinander, so dass bei normalem Raumklima die Rückbildung erfolgen kann. Beim oben genannten Arbeiten des Holzes können auch Risse, leichte Unebenheiten oder leichte Aufrauhungen auf den Oberflächen Ihrer Massivholzmöbel und an den Kanten entstehen.

Äste und Verwachsungen, unterschiedlich starke Maserungen sowie Farb- und Strukturunterschiede sind positive Unikatsmerkmale eines völlig natürlich gewachsenen Rohstoffs und stellen keine Reklamations- oder Beanstandungsgründe dar.

Massivholz nimmt Holzwachs oder Öl je nach Maserung unterschiedlich stark auf. Diese natürlichen Abweichungen der Farbintensität stellen keine Reklamations- oder Beanstandungsgründe dar.

Einflüsse durch Sonneneinstrahlung und Temperaturen

Sonneneinstrahlung verändert die Farbe des Holzes, es wird dunkler. Sich ständig auf dem Tisch befindliche Gegenstände werfen Schatten, welche später als hellere Flächen erhalten bleiben. Werden diese auch der Sonneneinstrahlung ausgesetzt, gleicht sich der Farbton langsam wieder an.

Sollten Möbel dauerhaft mit einem Teil in der direkten Sonne und mit einem anderen Teil im Schatten stehen, kann dies allein schon zu Feuchtigkeitsunterschieden im Holz führen.

Um die Auswirkungen der aufgeführten Eigenschaften von Massivholz so gering wie möglich zu halten, achten Sie bitte darauf, dass Möbel immer in einem normalen Raumklima von ca. 20-22°C und 40-50% Luftfeuchtigkeit sowie nicht in direkter Sonneneinstrahlung gelagert oder aufgestellt werden.